Das Modul-System und seine unterschiedlichen Aspekte.

Unsere Schwimmkurse sind in Module, welchen im Grunde einer Schulklasse entspricht, aufgeteilt.

Einerseits entsprechen unsere Schwimmkurs-Module 1-4..5 den Klassen der Grund-und Hauptschule, in unserem Fall dem Seepferdchen. Ebenso wie in der Schule sind die ersten 4..5 Klassen lediglich die minimalste Form einer schulischen Grundbildung die in den weiter führenden Schulen, oder zumindest in den Klassen 6-9 erweitert wird. Entsprechend stellen unsere Module 6-9 sind aber nicht etwa die Kür dar! Betrachten wir es als Pflicht unsere Kinder dort hin zu führen. Erst nach der 9. Klasse haben sie eine angemessene Ausbildung um eingermaßen sicher durchs Leben zu gehen. Genauso verhält es sich mit dem Schwimmen.

Das Modul-System arbeitet ebenso wie das Schulsystem über “Lernziele” und deren “Erreichen”.  Diese sind die Voraussetzung für das “Versetzungszeugnis in die nächste Klasse.

Im Schwimmkurs ist genau wie in der Schule. Nur weit relevanter!

Ein Kind das in Mathe 3×4 nicht kann, wird in der Folge im Stoff zwar auch untergehen! ..aber ein Kind welches die Vorübungen, das Vor-Modul, zum Schwimmen nicht kann, schwebt schnell in ernsthafter Gefahr! Wo ein Kind die Fähigkeiten erworben hat, spielt für uns jedoch keine Rolle.

Bei den meisten Schwimmkurse herrscht immer noch die Didaktik, Methodik und Technik aus Bismarkszeiten vor. “Mach den Frosch” lautet hier der strenge Ruf des Schwimmlehrers.

Weder dass wir den “Frosch” unterrichten, noch dass wir eine strenges Regime führen, vieles macht uns anders. Spielerisch, durch flexible Übungsfolgen in Kleingruppen, erreichen wir Schritt-für-Schritt und Modul-für-Modul unsere Ziele auf dem Weg des #angstfreiSchwimmenLernen.

Nicht nur dass jedes Modul, konkrete, nachvollziehbare und leicht zu überprüfende Inhalte/Ziele hat, die Kürze der Module spielt eine ganz besondere Rolle in unserem System.

 

Die Kinder bleiben doch über den gesamten Schwimmkursverlauf in der gleichen Gruppe?

NEIN. Ganz Sicher nicht! Du hast richtig gelesen. 1. sehen wir keinen Sinn darin weil Kinder ein sehr ausgeprägtes Wettbewerbsverhalten haben und bereits nach kurzer Zeit registrieren WER der Gewinner und WER der Verlierer sein wird. Und genau das hemmt Jedes Einzelne von Ihnen. Der “Gewinner” hat keinen Anreiz mehr noch besser zu sein, und der “Verlierer” sieht keine Chance zum “Gewinner” zu werden. Was wir uns wünschen, und was sich wahrscheinlich alle Schauspieler in ihrer Kariere wünschen, ist dass wir ohne Erwartungshaltungen und Vorurteile, AUCH EIGENER, nicht immer die selbe Rolle spielen müssen. Wenn man so will, NEUES Modul, neue Kinder, neues Glück.

Ach ja, 2. gibt es natürlich auch noch. Es gibt es gar nicht soooo oft dass sich das eine Kind genauso entwickelt, im Wasser wohlfühlt wie der Freund. MAcht es dann Sinn den Einen auszubremsen und den Anderen zu überfordern?